21.10.2024
Embraer feiert das 20-jährige Jubiläum der Zulassung der Ipanema EMB-202A, dem weltweit einzigen in Serie produzierten Ethanol-betriebenen Landwirtschaftsflugzeug. Seit seiner Zulassung am 19. Oktober 2004 hat das Flugzeug mehrere technologische Weiterentwicklungen durchlaufen und wird nun als EMB-203 vermarktet.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Ipanema den Ausstoß von mehr als 28 Millionen Tonnen CO2 vermieden, durchschnittlich 1,4 Millionen Tonnen pro Jahr. Das Flugzeug, das im Inland in Brasilien hergestellt wird, hat seine Leistung durch den Einsatz von Ethanol, einer erneuerbaren Energiequelle, verbessert.
„In den letzten 20 Jahren wurden bereits mehr als 570 mit Ethanol betriebene Ipanemas verkauft und die Motoren von mehr als 210 Flugzeugen früherer Versionen von Flugbenzin auf Biokraftstoff umgestellt, was das sehr hohe Vertrauen unserer Betreiber unterstreicht“, sagte Sany Onofre, Embraers Agricultural Aviation Leader.
„Als Synonym für Effizienz und niedrige Betriebskosten ist der Ipanema die perfekte Lösung für alle, die die Produktivität pro Hektar steigern und zur Nachhaltigkeit des Agrarsektors beitragen möchten.“
Die Ipanema kann die Produktivität um bis zu 30 % pro Hektar steigern und die Betriebskosten um bis zu 57 % im Vergleich zu anderen Geräten senken, bietet Flexibilität und minimiert Ernteschäden während der Spritzvorgänge.
In seiner neuesten Version verfügt das Flugzeug über eine verbesserte Flügelstruktur für mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Das Design umfasst auch eine höhere Kabine mit verbesserter Ergonomie, USB-Konnektivität, Klimaanlage und Sicherheitsfunktionen wie einen mit einem Airbag ausgestatteten Sicherheitsgurt und verbesserte Lenksteuerungen.
Das Flugzeug wird häufig für die Ausbringung von festen und flüssigen landwirtschaftlichen Produkten eingesetzt. Zuletzt war das Unternehmen an der Erprobung einer Methode für die Ausbringung biologischer Pestizide aus der Luft in Brasilien beteiligt. Dieses Projekt, das von Koppert koordiniert wird, zielt darauf ab, nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken durch Bio-Inputs zu fördern.